L'Embracadére (Walygator Grand Est) - Rides #275

Heute blicken wir auf eine Attraktion zurück, die eigentlich schon selbst Geschichte ist. Mein Besuch im Walygator Parc bei Metz liegt nun schon einige Jahre zurück (Juni 2017), und es ist faszinierend zu sehen, wie sich der Park und diese spezielle Attraktion seitdem verändert haben. Die Rede ist von der Bootsfahrt L'Embarcadère, die vielen auch noch unter dem Namen "Waly Boat" bekannt sein dürfte.

Foto: 03-Jun-2017

Geschichte und Namenswechsel

Die Anlage ist ein echtes Urgestein und seit der Eröffnung des Parks am 9. Mai 1989 in Betrieb. Damals startete sie unter dem Namen "Le Lac des Schtroumpfs" (Der See der Schlümpfe), passend zum ursprünglichen Big Bang Schtroumpf Thema.

Über die Jahre änderte sich nicht nur der Parkname (von Walibi Lorraine zu Walygator Parc und schließlich zu Walygator Grand Est), sondern auch der Name der Bootsfahrt. Während meines Besuchs 2017 lief sie als "Waly Boat". Inzwischen wird sie auf dem Parkplan offiziell als L'Embarcadère geführt.

Technik von Mack Rides

Hinter der beschaulichen Fahrt steckt bewährte Technik aus dem Hause Mack Rides. Es handelt sich um einen klassischen Tow Boat Ride, bei dem die Boote über ein unter Wasser verlaufendes Seilsystem durch den See und die Kanäle gezogen werden.

  • Hersteller: Mack Rides

  • Typ: Tow Boat Ride

  • Kapazität: 12 Personen pro Boot

  • Fahrzeit: ca. 20 bis 30 Minuten

Die Weltreise mit "Waly" (Stand 2017)

Bei meinem Besuch war die Attraktion thematisch als Weltreise mit dem Parkmaskottchen Waly gestaltet. Man glitt an verschiedenen Szenen vorbei, die mehr oder weniger klischeehafte Darstellungen verschiedener Länder und Kulturen zeigten. Nach meinen Recherchen ist diese Form der Thematisierung heute in dieser Art nicht mehr vorhanden, was die Fotos von 2017 zu einem wertvollen Zeitzeugnis macht.

Foto: 03-Jun-2017

Fahrerlebnis: Geduld ist gefragt

Eines muss man für L'Embarcadère definitiv mitbringen: Zeit und Geduld. Mit einer Fahrzeit von rund 30 Minuten ist es eine der längsten Attraktionen im Park. Das Tempo ist extrem gemächlich. Wenn man einfach mal eine halbe Stunde sitzen und entspannen möchte, ist der Ride eine gute Wahl. Man hat vom Wasser aus zudem einen tollen Blick auf die großen Achterbahnen wie The Monster oder den hölzernen Anaconda, was besonders für Fotografen reizvoll ist.

Foto: 03-Jun-2017

Fazit

Man verpasst fahrtechnisch nicht viel, wenn man die Bootsfahrt auslässt – zumal viele Szenen (zumindest damals) auch von den Fußwegen aus einsehbar waren. Dennoch gehört sie als Relikt der Gründertage einfach zum Parkbild dazu. Es ist eine Fahrt zur Entschleunigung, die den Geist des ursprünglichen Parks noch ein wenig atmet.

Wie ist das bei euch? Nutzt ihr solche extrem langen Bootsfahrten für eine Pause oder ist euch die halbe Stunde auf dem Wasser dann doch zu viel des Guten? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Videos:

  • Onride 2017 

zuletzt bearbeitet:
  • Anpassung des Parknamen (7. Februar 2026)
  • Hinzufügen von Videos (6. Oktober 2024)
  • Verbesserungen an der Formulierung (6. Oktober 2024)
  • Allgemeine Anpassungen am Layout (6. Oktober 2024)

 

Kommentare