Plopsa Indoor Coevorden

zuletzt bearbeitet: 12. April 2026

Foto: 1. Dezember 2019
Eröffnung: 30. April 2010

Besucher: ca. 300.000 pro Jahr

Fläche: ca. 1,5 Hektar (davon 10.000 m² überdacht)

Ort: Dalen (Gemeinde Coevorden), Drenthe, Niederlande

Geschichte

Plopsa Indoor Coevorden wurde im Frühjahr 2010 als erster niederländischer Freizeitpark der belgischen Plopsa-Gruppe (der Freizeitpark-Sparte von Studio 100) eröffnet. Das Konzept des Parks orientiert sich stark an dem bereits fünf Jahre zuvor eröffneten Schwesternpark Plopsa Indoor Hasselt in Belgien. Ziel war es, einen wetterunabhängigen Ganzjahrespark für Familien mit kleineren Kindern zu erschaffen.

Schon 2012, nur zwei Jahre nach der Eröffnung, wurde das Areal um einen großzügigen Außenbereich ergänzt, um den Park auch an warmen Sommertagen noch attraktiver zu machen. In der Halle und im Außenbereich treffen die Besucher auf die bekannten Lizenzen und Figuren aus dem Studio-100-Universum, darunter Wickie der Wikinger, Mega Mindy, K3, Kabouter Plop, Bumba und Biene Maja.

Themenbereiche

Da es sich bei dem Park hauptsächlich um eine einzige, 10.000 Quadratmeter große Halle mit einem angrenzenden Außenbereich handelt, gibt es keine streng abgetrennten Themenbereiche im klassischen Sinne. Stattdessen sind die Attraktionen in thematische Inseln (Zonen) geclustert, die den jeweiligen Charakteren gewidmet sind:

  • Wickie-Zone: Eine raue Felsenlandschaft, in der sich die Achterbahn befindet.

  • Mega Mindy-Zone: Der actionreichere Bereich in der Halle.

  • Bumba-Zone: Bunte, sanfte Fahrgeschäfte für die allerjüngsten Gäste.

  • K3-Zone: Geprägt von Musik und Tanz.

  • Außenbereich: Ein 5.000 Quadratmeter großer Bereich mit Spielplätzen (Maya-Speeltuin), dem K3-Verkehrspark und einem Streichelzoo.

Achterbahnen

  • De Wickiebaan (2010): Force Two von Zierer. Eine familientaugliche Indoor-Achterbahn, die mit ihren Zügen im Wikinger-Design durch eine dunkle Felsenhöhle rast.

Wasserbahnen

Aufgrund der Konzeption als Indoor-Park für kleine Kinder verzichtet der Park auf klassische Wildwasserbahnen. Für Abkühlung an warmen Tagen sorgen im Außenbereich jedoch die Dansende Fonteinen (Tanzende Fontänen, 2010) sowie kleine Bumperboote (De Bootjes, 2010).

Weitere Attraktionen (Highlights)

  • De K3-Brandweermolen (2012): Fire Brigade von Zamperla. Ein interaktives Fahrgeschäft im Außenbereich, bei dem die Kinder ein "Feuer" löschen müssen.

  • Het K3-Verkeerspark (2012): Ein liebevoll gestalteter Verkehrspark im Außenbereich, in dem Kinder ihre ersten Fahrkünste testen können.

  • Anubis (2010): Discovery / Twister von Moser's Rides. Ein Fahrgeschäft für die etwas mutigeren Besucher, das seitlich hin und her schwingt und sich dabei dreht.

  • De Vliegende Fietsen (2010): Magic Bikes von Zamperla. Im Mega-Mindy-Design können die Fahrgäste durch Treten in die Pedale selbst bestimmen, wie hoch ihre Gondel fliegt.

  • De Vuurtoren (2010): Familienfreifallturm von Zierer. Ein 10 Meter hoher Leuchtturm, der einen sanften freien Fall bietet.

  • De Woeste Zee (2010): Kontiki von Zierer. Eine Schiffschaukel, die sich auf einer Halfpipe-Schiene dreht.

  • De K3-Zweefmolen (2010): Ein klassisches Kettenkarussell.

  • De Bumbamolen (2010): Ein Kinderkarussell im bunten Zirkus-Design.

  • De Glijbaan (2010): Eine große, mehrspurige Teppichrutsche.

Weitere Informationen zum Park

Resort & Übernachtung: Der Park grenzt unmittelbar an den Ferienpark Center Parcs De Huttenheugte. Durch diese strategische Lage kombinieren viele Familien ihren Aufenthalt im Center Parcs direkt mit mehreren Besuchen im Plopsa Indoor Coevorden. Beide Unternehmen arbeiten oft mit Kombi-Tickets und speziellen Urlaubsangeboten zusammen.

Zukunft

Wie für die kleineren Indoor-Parks der Plopsa-Gruppe üblich, bleibt das Attraktions-Portfolio über viele Jahre hinweg sehr stabil. Zukünftige Investitionen beschränken sich in der Regel auf die punktuelle Modernisierung und das Retheming bestehender Anlagen. So werden bei Bedarf ältere Charaktere durch aktuelle und populärere Lizenzen von Studio 100 ersetzt, um den Park für die Kernzielgruppe frisch und ansprechend zu halten.

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